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Lexikon zum Bauernladen / Hofladen / Hofverkauf / Obsthof

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Bohnen sind runde, längliche oder nierenförmige Samen, die sich in Hülsen befinden und daher zu der Pflanzengattung der Hülsenfrüchte gehören. 

Bei grünen Bohnen oder Prinzessbohnen wird die ganze Frucht inklusive Hülse als Bohne bezeichnet und als Lebensmittel verwendet. Darüber hinaus werden in Deutschland mehr als 100 Bohnensorten angeboten, die sich in ihrem Aussehen, dem Geschmack und in ihrer Verwendung unterscheiden.

Zu den bekanntesten Bohnensorten gehören Gartenbohnen, Brechbohnen, Buschbohnen, Stangenbohnen, Feuerbohnen und Punkbohnen. Häufig in Eintöpfen und Bohnensuppen verwendete Bohnen sind weiße Bohnen, Perlbohnen, Dicke Bohnen oder Kidneybohnen. Bei Speck-, Schmalz- und Butterbohnen handelt es sich hingegen um eigenständige Speisen, für die klassische Busch- oder Prinzessbohnen verwendet werden. Für die Zubereitung eines Bohnensalates wird auf gekochte und abgekühlte Wachs- oder Prinzessbohnen zurückgegriffen.

In der Regel sind Bohnen nur nach dem Garen genießbar. Durch das mindestens 15 Minuten anhaltende Kochen wird das in rohen Bohnen enthaltene giftige Lektin und Phasin zerstört. Bohnen gehören zu den wichtigsten Eiweißlieferanten und sind fettarm. Sie enthalten darüber hinaus eine hohe Konzentration an Kohlehydraten, Vitaminen sowie die Mineralien Kalium, Phosphor, Kalzium und Magnesium. 

Getrocknete Bohnen verfügen sogar über einen höheren Brennwert und Nährwert als frische Bohnen. Sie gelten auch als leichter verdaulich als frische Bohnen. Trockenbohnen sollten für die Zubereitung von Speisen vorab eingeweicht werden, da sich sonst die Kochzeiten immens verlängern. Hierzu werden die Bohnen idealerweise über Nacht in Wasser eingeweicht. Nach dem Einweichen haben die Bohnen ihr Volumen nahezu verdoppelt und können gar gekocht werden. Je nach Bohnensorte beträgt die Kochzeit dann nur noch 1/2 bis 2 Stunden.
 
 

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