Lexikon Hofladen Bauernladen Bauernlädchen Bauernhof· Geflügelhof· Bioland Hofläden Biohofladen Spargelhof Obsthof Ziegenhof Erdbeerhof Biogemüse Biohof Hofkäserei Hofverkauf Obstbauer
Loading Spinner

Hofläden, Wochenmärkte, Bioläden, Gärtnerei, Besenwirtschaft...

oder
 

Interessantes > Lexikon

Lexikon zum Bauernladen / Hofladen / Hofverkauf / Obsthof

Erzeugnisse / Produkte
Die Quitte ist eine alte Obstbaumsorte und gehört als Kernobstgewächs der Pflanzenfamilie der Rosengewächse an. Ursprünglich stammt die Quitte aus dem Kaukasus und wird heute insbesondere in Asien und Europa kultiviert. Geerntet werden Quitten regelmäßig zwischen September und Oktober. In hiesigen Gefilden spielt die Quitte eher eine untergeordnete Rolle und wird mit wenigen Ausnahmen nur im Privatgarten angebaut.

Grund hierfür ist die Tatsache, dass die birnen- oder apfelähnliche Quittenfrucht mit Ausnahme weniger Sorten selbst nicht roh verzehrt werden kann. Quittensamen enthalten neben bitteren Gerb- und Schleimstoffen auch giftige Glycoside und Öle, weshalb Quitten immer kernlos und gekocht verzehrt werden sollten. Darüber hinaus handelt es sich bei Quitten mit ihrem hohen Anteil an Vitamin C, Natrium, Kalium, Eisen, Zink, Mangan, Fluor und Kupfer um gesunde Früchte.

Die Früchte sind verhältnismäßig hart und von Steinzellen durchzogen. Quitten verströmen einen angenehmen Duft, der auf mehr als 80 enthaltene Duftstoffe wie beispielsweise Estern beruht. Der typisch goldgelben Färbung der Quitten ist die Redensart "quittegelb" zu verdanken. Diese Färbung erhalten die Früchte durch das Flavon Quercetin.

Aus Quitten können Kompotte, Marmeladen, Säfte und Gelees hergestellt werden. Des Weiteren aromatisieren sie Schnäpse oder Liköre und eignen sich im gebackenen Zustand als Dessert und Beilage zu deftigen Fleischgerichten. Traditionell wird Quittenmus mit Zucker im Backofen gedörrt und zu Quittenbrot verarbeitet, das in vielen Ländern eine beliebte Advents-Süßigkeit darstellt
 
 

Druckansicht