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Das Hofladen - Journal

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Brot & Teigwaren

Brot ist und bleibt gesund!

Brot und Backwaren nach deutscher Tradition sind nicht nur in aller Herren Länder bekannt, sondern stehen auch an erster Stelle bei den beliebtesten Lebensmitteln.
So einige Mode-Diäten selbst ernannter Ernährungsspezialisten verteufeln Kohlehydrate und sagen dem Brot nach, es würde "dick und dumm" machen. Sich jedoch bei der Ernährung dauerhaft auf Eiweiß zu beschränken und auf die Vitamine und Nährstoffe von Brot und Backwaren zu verzichten, ist nach den neusten wissenschaftlichen Studien ungesund. Die Folgen von dauerhaftem Verzicht auf Brot und Backwaren sind nicht selten bedenkliche Mangelerscheinungen. Denn allein der hohe Ballaststoffanteil in Vollkornbrot beugt Gallensteinen und Verstopfungen vor, reguliert erhöhte Zucker- oder Cholesterinwerte und macht schlicht satt. Vom "Dickmacher" kann daher keine Rede sein.

Darüber hinaus liefern Brot und Backwaren wichtige Vitamine und Mineralien wie Magnesium, Jod, Zink und Fluor. Ideal für die Verwertbarkeit der Vitamine und Mineralien ist die Herstellung eines Sauerteiges nach dem Prinzip der Hefe- und Milchsäurebakterien. Dadurch entsteht das Enzym Phytase, das die Verwertung von Kalzium und anderen Mineralien im Organismus verbessert. Sauerteigbrot ist darüber hinaus länger haltbar und schimmelt nicht so schnell, wobei insbesondere die in Deutschland gängigen Roggen-Weizen-Brote auch nach drei Tagen noch einen angenehm kräftigen Geschmack entfalten.

Trendwende zum traditionellen Backhandwerk

In Deutschland werden weltweit die meisten Brotsorten und Backwaren hergestellt, sodass das Bäckerhandwerk auch in allen anderen Ländern einen entsprechend guten Ruf genießt. Deutlich spürbar ist auch das Umdenken bei den Menschen, die wieder vermehrt auf Qualität bei Lebensmitteln setzen. Statt ausnahmslos auf bereits geschnittene Supermarkt-Ware zurückzugreifen, wird wieder der Bäcker um die Ecke besucht oder auch einmal selbst ein Brot gebacken.

Neben dem traditionellen Roggen-Weizen-Mischbrot sind es insbesondere die schon fast vergessenen Sorten Dinkelbrot, Hirsebrot oder Buchweizenbrot, die im Rahmen der modernen Ernährung neu entdeckt wurden. Aber auch Leinsamenbrote, Malzkornbrote, Kleiebrote und nicht zuletzt Kartoffelbrote erfreuen sich wieder wachsender Beliebtheit und verdrängen die hellen Weißbrotsorten Toast, Baguette oder Ciabatta von ihrem langjährigen Spitzenplatz.

Brot kaufen und richtig aufbewahren

Helle Brote und Brötchen können nicht sehr lange gelagert werden, weshalb Sie diese Sorten besser in kleineren Portionen kaufen sollten. Dunkle und damit roggenhaltige Brote empfehlen sich hingegen wegen ihrer längeren Haltbarkeit auch für das Wochenende oder an Feiertagen.

Die ideale Aufbewahrung von Brot erfolgt bei Zimmertemperatur, wobei Sie das Brot mit einer luftdichten Verpackung gegen das Austrocknen schützen sollten. Nur bei feucht-warmen Witterungsverhältnissen gehört ein Brot kurzfristig in den Kühlschrank, um es vor Schimmel zu schützen.

Sofern Sie Brot und Backwaren auf Vorrat einkaufen, können Sie die Lebensmittel einfrieren und so einige Wochen lagern. Aufgetaut wird das Gefriergut dann wiederum bei Zimmertemperatur, wobei Sie einzelne Scheiben kurzfristig auch im Toaster auftauen können.
 
 

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