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Lexikon zum Bauernladen / Hofladen / Hofverkauf / Obsthof

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Die Pflanze enthält hauptsächlich in ihren oberirdischen Teilen den Giftstoff Solanin, man findet den Giftstoff aber auch in grünen Kartoffeln, dieser steigt keimenden und grünen Kartoffeln an.

Die höchste Konzentration Solanin findet sich in den unreifen Samen. Die Kartoffelknolle weist gewöhnlich nur einen sehr geringen Anteil an Solanin auf, sofern sich keine grüne Stellen (z. B. durch Lichtlagerung im Supermarkt) bilden. Solanin ist, oft entgegen der landläufigen Meinung, relativ hitzestabil, was bedeutet, dass auch gekochte oder gebratene grüne Kartoffel oder Kartoffeln mit grünen Stellen giftig wirken können.

Eine Gefahr für Kinder stellen grüne Kartoffeln dar sowie die unreifen Beeren dar. 2 grüne Kartoffeln können bei Kleinstkindern tödlich wirken. Die Vergiftungserscheinungen sind starke Reizungen der Schleimhäute, so kommt es zu Kratzen im Mund, Erbrechen und Durchfall. Die so hervorgerufenen Entzündungen des Magen-, Darmbereichs können 24 Stunden andauern.

Das Solanin ist auch in der Lage die roten Blutkörperchen aufzulösen. Bei starker Vergiftung leidet der Patient unter Krämpfen und Lähmungen, die Körpertemperatur sinkt, es kann auch zum Tod durch Atemlähmung kommen.

Das Solanin ruft auch Ausschläge auf der Haut hervor.

Starke Vergiftungen sind zum Glück selten, da die Giftstoffe meist spontan erbrochen werden.

Tiergiftig:

Kartoffelkraut sowie gekeimte Kartoffeln sind giftig für Pferde, Rinder und Kühe, Schafe, Schweine, Hasen und Kaninchen, Meerschweinchen, Hamster und für Vögel. Die Symptome zeigen sich durch Benommenheit, schwachem Puls und Kreislauf, Magen- und Darmenbeschwerden und Durchfall.

 
 

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