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Das Hofladen - Journal

Nahrhaftes, Agrarerzeugnisse, Interessantes zu Ernährung und Hintergrundinfos.

Kernobst - Steinobst, Saisonales

Sommerzeit ist Kirschenzeit

Die Kirschsaison beginnt bei gutem Wetter schon Mitte Mai
Sommerzeit ist Kirschenzeit
Ob direkt von Nachbars Baum in den Mund, auf dem Kuchen oder als leckere Marmelade – die Kirschen läuten den Sommer erst richtig ein. Die Kirschsaison beginnt bei gutem Wetter schon Mitte Mai und endet – nicht zuletzt dank der Vielfalt der Gattung Prunus – erst im Oktober.

Unter die Bezeichnung Süßkirschen fallen auch die Früchte der Knorpelkirsche, Herzkirsche und Vogelkirsche. Die Wild- und Zuchtformen der Vogelkirsche sind – wie der Name schon vermuten lässt – auch bei unseren gefiederten Freunden sehr beliebt, sodass Kirschbäume oft mit Netzen gegen unerwünschte Nutznießer geschützt werden. Dass die Süßkirsche auch bei uns Menschen ausgesprochen beliebt ist, zeigt sich nicht zuletzt daran, dass lediglich Äpfel noch häufiger angebaut werden.

Kirschen sind aber nicht nur eine süße Leckerei, sondern auch sehr gesund, denn sie enthalten unter anderem:
– Vitamin C
– Vitamin B
– Folsäure
– Phosphor
– Magnesium
– Kalium
– Eisen
In der Naturheilkunde wird frisch gepresster Kirschsaft sogar gegen Fieber und 
Erkältungskrankheiten bei Kindern und Erwachsenen eingesetzt.

Kleine Kirschenkunde
In den bei uns aufgelisteten Bauernläden finden Sie Kirschen, die meist unter der Bezeichnung Vogelkirsche oder Süßkirsche angeboten werden. Oft handelt es sich dabei um Herzkirschen oder Knorpelkirschen.
Ihren Namen hat die schwarz-rote Herzkirsche aufgrund ihrer Herzform. Wegen ihres weichen und saftigen Fruchtfleischs wird die Herzkirsche nicht nur pur genossen, sondern auch gerne für Kirschkonfitüre, Grütze, Kompott und Säfte verwendet.
Gleiches gilt für die tiefrote Knorpelkirsche, deren Namen vom knorpeligen Fruchtfleisch herrührt. Je nach Region wird die Knorpelkirsche auch Krachkirsche, Knupper oder Knubber genannt und eignet sich wegen ihres festen Fruchtfleisches insbesondere für Kirschkuchen.

Sauer macht lustig
Wenn Sie es nicht ganz so süß mögen, können Sie Kuchen, Konfitüren oder Kirschliköre auch mit Sauerkirschen herstellen, die etwa ab Ende Juni bei den Hofläden angeboten werden. 
Im Vergleich zu den Süßkirschen enthalten die auch Weichselkirschen genannten Sauerkirschen deutlich weniger Fruchtzucker. Gleiches gilt für die beliebte Schattenmorelle, die an Sträuchern wächst.
Dank ihres herb-säuerlichen Aromas passen Sauerkirschen – als Fruchtsoße zubereitet – auch hervorragend zu gebratenem oder gegrilltem Geflügel.

Aufbewahrung und Verarbeitung
Kirschen lassen sich nicht besonders gut lagern, weshalb Sie Ihre Kirschen innerhalb von zwei bis drei Tagen verzehren oder weiterverarbeiten sollten. Bewahren Sie Ihre Kirschen bis dahin samt Stiel im Kühlschrank auf, damit sie frisch und knackig bleiben.
Zum einfachen Entsteinen sollten Sie die Kirschen für ein paar Minuten in die Tiefkühltruhe legen. So lösen sich die Kirschkerne besser und das Fruchtfleisch bleibt fest.

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