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Das Hofladen - Journal

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Kernobst - Steinobst

"One apple a day ...

Äpfel gehören ganz klar in die Kategorie Lieblingsobst und sollten selbst nach Auffassung zahlreicher Ärzte täglich verzehrt werden

"One apple a day keeps the doctor away", so heißt es in einem britischen Sprichwort. Auf Deutsch kann es grob dahin gehend übersetzt werden, dass ein Apfel am Tag ausreicht, den Arzt arbeitslos zu machen. Seinen Ursprung hat das Sprichwort im 20. Jahrhundert, als die Forschung die gesundheitsfördernden Substanzen in Äpfeln präsentierten.

Studien fanden nämlich heraus, dass der tägliche Verzehr von Äpfeln sogar Alzheimer-Erkrankungen vorbeugen kann. Die Krebsforschung hat darüber hinaus festgestellt, dass die Inhaltsstoffe von Äpfeln das Wachstum von Tumoren ausbremsen. Zurückzuführen sind diese positiven Wirkungen auf den antioxidativen Inhaltsstoff Quercetin, der freie Radikale bekämpft und Entzündungen hemmt.

Selbst der Magen-Darm-Trakt profitiert von dem täglichen Apfel. Die enthaltenen Fruchtsäuren wirken Fäulnisbakterien entgegen und die Gerbsäuren wirken entzündungshemmend. Darüber hinaus sind Äpfel reich an Ballaststoffen wie Pektin, dem entgiftende Eigenschaften zugesprochen werden. Dies ist auch der Grund, warum ein geriebener Apfel die Darmbewegungen normalisiert und ein beliebtes Hausmittel gegen Durchfallerkrankungen ist.

Nicht zu unterschätzen sind natürlich auch die Vitamine, Mineralien und Spurenelemente in Äpfeln, die das Immunsystem stärken und die allgemeine Gesundheit fördern. Jedoch sitzt der Großteil der wertvollen Inhaltsstoffe in und unterhalb der Schale, weshalb Äpfel immer ungespritzt und mit Schale verzehrt werden sollten.

Multitalent - auch in der Küche

Die knackigen Powerpakete eignen sich natürlich nicht nur zum Rohverzehr. Äpfel bestechen je nach Sorte durch ein süßes oder süß-säuerliches Aroma und bieten eine saftige bis mehlige Konsistenz.

Die goldgelben und mit roten Backen bestückten Äpfel der Sorte Elstar sind beispielsweise besonders saftig und eignen sich für die Zubereitung von Kuchen, Apfelsaft, Apfelmus oder Apfelstrudel.

Die rot marmorierten Äpfel der Sorte Gala bieten hingegen ein besonders festes Fruchtfleisch mit einem milden Geschmack, weshalb sie sich insbesondere für Desserts wie Apfelpfannkuchen empfehlen. Wer es etwas spitziger mag, sollte zu Äpfeln der Sorte Jonagold greifen. Diese fein-säußerlichen Äpfel mit grün-gelber Schale sind nicht nur besonders aromatisch, sondern können auch hervorragend gelagert werden.

Ein beliebter Apfel für den Rohverzehr ist der Braeburn. Sein festes und knackiges Fruchtfleisch mit süß-säuerlichem Aroma kann jedoch auch in Kompotten, Obstsalaten und Säften zur Geltung kommen. Gleiches gilt für Fuji-Äpfel, die besonders süß schmecken.

Nicht zuletzt sollten Äpfel der Sorte Boskop erwähnt werden. Ihr herbes und leicht säuerliches Aroma macht die Äpfel zu einem traditionellen Koch- und Bratapfel, der jede Küche bereichert.
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