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Getreide & Körner

Getreideanbau in Deutschland

Getreide und Körner bereichern in verschiedener Form die moderne Ernährung und bieten eine optimale Versorgung mit Ballaststoffen für eine gute Verdauung.
Getreideanbau in Deutschland

In Deutschland wird auf einer Fläche von ru

nd 5,98 Millionen Hektar Getreide angebaut. Allein auf etwa 5,42 Millionen Hektar kultivieren die Landwirte sogenanntes Wintergetreide wie Winterweizen, Wintergerste und Winterroggen. Dieses Getreide wird etwa ab September gesät, überdauert den Winter auf den Feldern und ist je nach Witterung ab Juli des Folgejahres erntereif.

Nur auf 558300 Hektar Land wird Sommergetreide wie Sommergerste, Saathafer und Mais angebaut. Die Aussaat dieses Getreides erfolgt regelmäßig im März, wobei schon ab Juli geerntet werden kann. Eine große Rolle spielt mit 2,14 Millionen Hektar Anbaufläche der Mais, der häufig als Silomais angebaut wird. Bis zur Verdrängung durch den Maisanbau gehörte Hirse zu den wichtigen Getreidesorten.

Getreide wird als Lebensmittel und Futtermittel verwendet sowie in der Industrie als Biokraftstoff genutzt.

Getreide und Körner als vielseitige Lebensmittel

Die geläufigste Form der Getreideverwendung in der Küche ist wohl das Mehl, mit dem Sie Kuchen, Brot und andere Speisen herstellen können. Neben dem traditionellen Weizenmehl wird auch gerne auf Vollkornmehl und Mischmehl zurückgegriffen, um beispielsweise Brot ein kräftigeres Aroma zu verleihen. Die ebenfalls zum Backen und Kochen verwendete Getreidestärke wird aus Reis, Mais oder Weizen gewonnen.

Zu den Mahlerzeugnissen gehören jedoch auch Grieß, Schrot, Graupen, Grütze, Kleie und Getreideflocken, die beispielsweise Ihr morgendliches Müsli bereichern. Aus Gerste, Weizen, Roggen oder Dinkel wird jedoch auch Malzkaffee hergestellt, der als bekömmliche Alternative zum koffeinhaltigen Kaffee bekannt ist. Ein weiteres auf Getreide basierendes Getränk ist Bier, wofür Braugerste benötigt wird. Auch der bekannte "Korn-Schnaps" oder "Doppelkorn" sowie einige Whisky-Sorten werden mit Getreide gebrannt.

Nicht zuletzt wird aus Körnern und Keimen Öl hergestellt und auch für leckere Knabbereien wie Popcorn und Puffreis benötigen Sie Getreide.

Getreidehalme

Zu Recht ein Grundnahrungsmittel

Getreide gilt nicht nur wegen der enthaltenen Fettsäuren und Mineralstoffe als außerordentlich gesund, sondern insbesondere wegen des hohen Anteils an Ballaststoffen. Ballaststoffe gehören zu den unverdaulichen Nahrungsbestandteilen, die im Magen aufquellen und sich ausdehnen. Dadurch fühlen Sie sich schneller satt, obwohl Sie durch die unverdaubaren Ballaststoffe keine zusätzlichen Kalorien aufgenommen haben.

Von der Wasserbindungsfähigkeit und dem Aufquellen des Getreides profitiert insbesondere auch Ihr Darm, der zur Verdauung angeregt wird. Dies, zumal die Ballaststoffe neben Wasser auch Gifte und Gallensäure binden und abführen, sodass sie zur natürlichen Entgiftung und Entschlackung des Körpers beitragen.

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